Aktuelles
Literaturliste zum Thema Pflege
Diese Übersicht soll Betroffenen das Auffinden einschlägiger Literatur ermöglichen. Die
Liste enthält Bücher, die vom Gleichstellungsbüro angeschafft wurden und in der Hochschulbibliothek vorhanden und somit für alle leicht zugänglich sind.
Kinderbetreuung per Mausklick
Ein neues Angebot soll Familien in der Metropolregion Rhein-Neckar jetzt die Suche erleichtern, denn ab sofort ist die erste "Kinderbetreuungs-Datenbank" unter www.m-r-n.com online. Hier bekommen Eltern einen umfassenden Überblick über das private und öffentliche Angebot an ihrem Wohnort.
Still- und Wickelzimmer
Im Raum A 21 befindet sich das Still- und Wickelzimmer. Hier besteht die Möglichkeit, Ihr Kind in Ruhe zu stillen bzw. zu wickeln.
Kinderstadtplan Ludwigshafen am Rhein
Das Kinder- und Jugendbüro Ludwigshafen hat in Zusammenarbeit mit dem Kobra Beratungszentrum in Landau, mit Ludwigshafener Schulen und vor allem mit vielen Kindern aus Ludwigshafen einen Kinderstadtplan erstellt.
Auf diesem Stadtplan findest man zu allen Stadtteilen jede Menge Infos zu Spielplätzen, Kinder- und Jugendhäusern, Bolzplätzen und vieles mehr. Zum Beispiel sind Wiesen eingezeichnet, die sich eignen, um einen Drachen steigen zu lassen oder auch Hügel, an denen man gut rodeln kann. Alle Tipps von Ludwigshafener Kindern erprobt.
Es sind aber nicht nur Freizeittipps auf dem Plan eingezeichnet, sondern auch noch viele andere nützliche Informationen: Bahnhöfe, Polizei, Feuerweht, Schulen und Kindergärten.
Hier finden Sie den Kinderstadtplan Ludwigshafen am Rhein.
2. Frauenförderplan verbschiedet
Am 29. März 2006 wurde der 2. Frauenförderplan einstimmig vom Senat der Fachhochschule Ludwigshafen verbschiedet.
Der Frauenförderplan
hier zum Downloaden.
Family Award
Seit dem Sommersemester 2002 verleiht die Fachhochschule Ludwigshafen den „Family Award“. Der „Family Award“ wird im Rahmen der Absolventenfeier, die einmal im Semester stattfindet, an eine/n Studierende/n für herausragende Leistungen im Bereich der Vereinbarkeit von Studium und Familie verliehen. Der Preis ist mit € 300 dotiert.
Wenn Sie jemanden kennen, der vorbildliche Erziehungsleistungen auf der einen Seite und ausgezeichnete studentische Leistungen auf der anderen Seite miteinander vereinbart, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese/n Studierende/n vorschlagen würden (gleichstellungsbuero@fh-ludwigshafen.de).
Fachhochschule Ludwigshafen – die familiengerechte Hochschule
Fachhochschule Ludwigshafen als erste Hochschule bundesweit zum zweiten Mal als familiengerechte hochschule re-auditiert

Am Dienstag, den 25. Februar 2008 erteilte die berufundfamilie gGmbH der Fachhochschule Ludwigshafen erneut das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule, somit sind die Ludwigshafener die erste Hochschule, die bundesweit zum zweiten Mal re-auditiert wurde.
Mittlerweile sind sich die Politiker aller Parteien einig, dass Familienförderung Priorität hat. Der demographische Wandel, die zunehmende Berufsorientierung und steigende Qualifikation von Frauen, das veränderte Rollenverständnis in der Familie, die Entwicklung zur Wissensgesellschaft und die Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor sind nur einige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, die das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Fokus rücken und die Notwendigkeit einer Familienförderung und einer familienbewussten Personalpolitik verdeutlichen.
Um Unternehmen bei der Etablierung einer familienbewussten Personalpolitik Hilfestellung zu geben, wurde das Audit Beruf und Familie entwickelt. Das Audit Beruf und Familie ist eine Art Check-up, mit dem die bisherige Unternehmens- und Personalpolitik hinsichtlich der Familienorientierung untersucht wird. Gleichzeitig bietet das Audit die Möglichkeit, weitere Handlungsansätze zu identifizieren. Es dient somit zur Status-Quo-Bestimmung und zur Gestaltung der zukünftigen Personalpolitik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen vor Ort. Da insbesondere der Hochschulbereich von der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung stark betroffen ist - die überdurchschnittlich hohe Kinderlosigkeit unter Akademikerinnen und der zunehmende Mangel an akademischen Führungskräften machen dies deutlich - , wurde zusätzlich das Audit „Familiengerechte Hochschule“ entwickelt. Grundsätzliche Intention ist es, eine Balance zwischen Hochschulinteressen sowie Mitarbeiter/innen- und Studierendenbelangen zu erreichen. Dies zeigt sich dann u.a. in
- einer entspanntere Ausbildungs- und Arbeitssituation für Studierende und Beschäftigte mit familiären Aufgaben,
- einer größeren Chancengleichheit zwischen Beschäftigten oder Studierenden mit und ohne familiäre Aufgaben sowie
- einem besseren Betriebsergebnis der Hochschule durch effizienteren Personaleinsatz sowie Reduzierung von Studienabbrüchen und Studiendauer.
Die Fachhochschule Ludwigshafen verfolgt mit der Auditierung mehrere Ziele: Zum einen soll mit diesem Instrument die Attraktivität der Hochschule als Studienort, als Arbeitgeber und als Kompetenzzentrum zu Fragen der familienbewussten Personalpolitik erhöht werden. Zum anderen stellte der Ablauf der Auditierung sowie die Inhalte wichtige Komponenten im Hochschulentwicklungsprozess dar. Die Bestandsanalyse der vorhandenen Maßnahmen und die Zielsetzung geben Impulse für die Personal- und Organisationsentwicklung. Darüber hinaus soll die familienbewusste Personalpolitik den Studierenden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch für sie erlebbar gemacht werden.
In den vergangenen sechs Jahren realisierte die Hochschule Ludwigshafen vielfältige Maßnahmen wie Leitbild „Familiengerechte Hochschule“, Gleitzeitmodell mit hoher Flexibilität für die Arbeitszeitgestaltung, alternierende Telearbeit, Familienfreundliche Infrastruktur wie Spielecken, Still- und Wickelraum, Kinderhochstühle in der Mensa, Ermöglichung stressfreien Arbeitens, Vermeidung von Gesundheitsbelastungen durch Immissionen, Entwicklung eines hauseigenen Weiterbildungsprogramms, Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit, Sensibilisierungsworkshop zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie“ für Führungskräfte, Förderung eines Familiennetzwerkes, Verbesserung des Informationsangebotes im Internet, Überprüfung der gesetzlichen Sicherheitsstandards an Hochschulen im Hinblick auf Kindersicherheit, Rauchfreie Hochschule, Berücksichtigung der besonderen Situation Studierender, die Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, in Studien- und Prüfungsordnungen und Unterstützung des Auslandsstudiums Studierender mit Kindern.
Für die nächsten drei Jahre hat sich nach Aussage der Gleichstellungsbeauftragten, Frau Prof. Dr. Jutta Rump, die Hochschule Ziele gesetzt, die die familienbewusste Personal- und Studierendenpolitik vertiefen und noch stärker in der Hochschulkultur verankern werden. Die Nachhaltigkeit der bereits umgesetzten sowie der neu vereinbarten Maßnahmen soll damit sichergestellt werden.
Die Ziele im einzelnen sind:
- Optimierung der Arbeitszeitregelung
- Stressfreies Arbeiten durch eine flexible Raumnutzung
- Optimierung der Arbeitsorganisation im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen
- Vereinheitlichung und Weiterentwicklung der Besprechungskultur
- Systematisierung der betrieblichen Weiterbildung
- Ergänzung der bereits formulierten Führungsgrundsätze um Grundsätze zur Zusammenarbeit
- Verankerung der Grundsätze zur Zusammenarbeit und zur Führung in der Hochschulkultur
- Evaluierung der familienbewussten Maßnahmen
- Informationsservice für Studierende und Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen
- Lobbyarbeit
- Externe Kommunikation des Engagement zum Thema Vereinbarkeit von Beruf / Studium und Familie
- Ermöglichung des Aufenthalts von Kindern in der Hochschule
- Entwicklung eines Kinderbetreuungsangebotes
- Thematisierung von Pflege in der Hochschule
- Förderung des Auslandsstudiums für Studierende mit Kindern
- Ausbau des Services für Studierende
- Förderung von zeit- und ortsunabhängigem Studieren duch E-Learning- und Fernstudienangebote
Studienförderung für Alleinerziehende
Das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend stellt zweckgebundene Mittel zur Förderung alleinstehender Studierender mit Kind zur Verfügung.
Für alleinstehende Studierende mit Kind, die sich in einer finanziellen/sozialen Notlage befinden, besteht die Möglichkeit einer Studienförderung ausserhalb des Bafög. Informieren Sie sich im Gleichstellungsbüro über die Förderung.
Beschäftigtenschutzgesetz
Das Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz vom 24. Juni 1994 kann im Gleichstellungsbüro eingesehen werden.